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Der Traubenadler des VDP auf der Kapsel eines Weins – das ist für den Weinkenner ein Qualitätsversprechen, und für den Winzer ein Adelsschlag. Denn der Zugang zum ruhm- und geschichtsreichen Verband ist ein Hindernislauf. Nur wer über Jahre ein kontinuierlich hohes Niveau für Spitzenweine garantieren kann, rückt überhaupt in den Kreis der möglichen Kandidaten auf. Zum zweiten gilt es, politische Hürden zu nehmen. Und zu guter Letzt muss auch noch »Platz« für einen Neuling sein. Denn die Anzahl der VDP-Betriebe oszilliert bundesweit traditionell in einem engen Korridor rund um die Zahl 200. Erst wenn durch die regelmäßig stattfindenden Überprüfungen ein Weingut aus dem Verband auscheiden muss, öffnet sich die Türe für ein anderes Weingut.
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