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Irgendwann in den späten Neunzigern fing es an. Da war der Winzernachwuchs in den Hörsälen der Fachhochschulen und in den Klassenräumen der Berufsschulen plötzlich nicht mehr unter sich. Immer mehr Quereinsteiger mischten sich unter den traditionellen Winzernachwuchs, der die Neulinge mit Neugierde und Skepsis beäugte. Die Gründe, sich für das Winzerhandwerk zu entscheiden, obwohl sie keinerlei Geschichte mit diesem Beruf verbanden, waren ebenso mannigfaltig wie mutig. Manche ließen eine erfolgreiche Karriere in der Finanzwirtschaft von einem Tag auf den nächsten einfach hinter sich, andere merkten, dass das Studium ihnen nichts brachte und brachen es zugunsten des Weines ab.
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