Auf halbem Weg zwischen Rhein und Pfälzer Wald: die Kleine Kalmit bei Ilbesheim – ein Kalkmassiv, an dessen Südhängen sich der Weißburgunder ausgesprochen wohlfühlt.

Weißburgunder aus der Pfalz: Verborgene Talente

Ulrich Sautter, 02.07.2019

Die Pfalz ist vor allem für Riesling bekannt. Doch auch die Burgunder fühlen sich hier wohl. Wird der Weißburgunder zum zweiten Grundpfeiler des Pfälzer Wein-Ruhms?

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Die Pfalz ist nicht in erster Linie für ihre Berge berühmt, daher muss man die Große Kalmit nicht kennen. Sie liegt auf dem Gemeindegebiet des Orts Maikammer und führt die »Größe« durchaus zu Recht in ihrem Namen, bildet sie doch mit ihrem Gipfel auf 673 Metern über Normalhöhennull die höchste Erhebung des Haardtgebirges. Nun kann, wo es eine Große Kalmit gibt, eigentlich auch eine Kleine Kalmit nicht weit sein. Und wirklich: Nur rund 15 Kilometer Luftlinie entfernt, beim Ort Ilbesheim, erhebt sich die kleine Schwester bis auf eine Höhe von immerhin 260 Metern. Gemein haben die beiden Berge außer dem Namen nicht viel: Die Große Kalmit ist bewaldet, auf der Kleinen wachsen Reben. Während die Große Kalmit aus Buntsandstein besteht, liegt die Kleine »wie ein Kalkriff im Oberrheingraben«, sagt Sven Leiner, einer der beiden Winzer, deren Kalmit-Weißburgunder sich im Falstaff-Test ganz vorne platzieren konnten.

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