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Selbst der beste Wein kann an Qualität verlieren, wenn dazu ein Mineralwasser serviert wird, das nicht harmoniert«, sagt Yvonne Heistermann, Sommelière und Dozentin der Deutschen Wein- und Sommelierschule. Sie befasst sich seit vielen Jahren intensiv mit der Harmonie von Wasser und Wein. Es sind im Wesentlichen zwei Hauptfaktoren, die sich auf das Zusammenspiel auswirken: der Gehalt an Kohlensäure im Mineralwasser sowie die Art und Intensität der Mineralisierung. Was den zweiten Punkt betrifft, spielt die Geologie eine wesentliche Rolle, denn sie bestimmt die Höhe und die Zusammensetzung der Mineralstoffe. Die unterschiedlichen Gesteinsschichten, durch die das Wasser über viele Jahre hinweg am Quellort durchdringt, reichern es mit zahlreichen mineralischen Komponenten an, die für den Geschmack des Wassers entscheidend sind. Und es sind diese Inhaltsstoffe, die neben dem Kohlensäuregehalt darüber entscheiden, ob ein Wein mit dem Wasser harmoniert oder plötzlich sauer oder gar bitter schmeckt.
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