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In jeder Stadt lohnt es sich in der Regel, einen Blick in den Untergrund zu riskieren. Unter Straßen und Gebäuden verbirgt sich neben einer verzweigten Kanalisation auch ein faszinierendes Konstrukt an Gängen, Stollen und Schächten. Weitläufig und verwinkelt bahnen sie sich ihre Wege nicht selten durch die ganze Stadt. Auch Köln hat unterirdisch einiges zu bieten. Neben dem Dom und der Universität verbergen sich auch unterhalb des Ebertplatzes Räumlichkeiten, die Ende des 19. Jahrhunderts von dem Weinhändler Otto Engels zur Lagerung genutzt wurden. 2010 hat Andreas Frey Engels' denkmalgeschütztes Lagergebäude und den dazugehörigen, unterirdisch gelegenen, 2.000 Quadratmeter großen Weinkeller erworben. Am 11. Oktober eröffnet hier nun die »wineBANK« nach einem Soft-Opening offiziell. Ein Konzept, das sich bereits in deutschen Städten wie Hamburg, Frankfurt, Mainz, in Weinanbaugebieten wie der Pfalz und dem Rheingau und auch über die Ländergrenzen hinweg in Wien, Basel und in Palma de Mallorca etabliert hat.
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