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Fett spielt eine zentrale Rolle beim Essen. Es ist der Geschmacksträger schlechthin, oft aufs Erste nicht erkennbar, macht satt und verleitet trotzdem dazu, mehr zu essen. Einmal gut gespeichert, bedarf es einigen Aufwands, es wieder loszuwerden. Das Image von Fett schwankt zwischen »good cop« und »bad cop«. Denn während sich die Rehabilitation von gesättigten Fettsäuren trotz vielversprechender Datenlage schwierig gestaltet, werden ungesättigte und hier vor allem die mehrfach ungesättigten Fettsäuren nach wie vor besonders ins Scheinwerferlicht gestellt. Dabei brauchen wir die einen wie die anderen. Denn Fettsäuren sind nicht nur Energieträger, wir benötigen sie auch zum Aufbau von Zellen sowie als Ausgangs-Substanz für Stoffe wie Hormone und Stoffwechselprodukte.
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