Monopoly Deutsche Weinstraße

Wo die Schlossallee Wurstmarkt heißt

Rainer Schäfer, 05.05.2022

Winzer Maximilian Bohnenstiel entwickelte die Idee für das Monopoly Deutsche Weinstraße.

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Maximilian Bohnenstiel sitzt gerade an seiner Bachelor-Arbeit über die betriebswirtschaftliche Analyse von Weingütern. Da schwirren mächtig viele Zahlen durch den Kopf, »ich bin für jede Unterbrechung dankbar«, sagt er. Ablenkung findet der junge Winzer regelmäßig bei einem ganz speziellen Brettspiel: Dem Monopoly der Deutschen Weinstraße. Alle kennen das Original, das schon seit über 80 Jahren Generationen von Spielern fesselt mit dem Ringen um Luxusobjekte wie Schlossallee oder Opernplatz. Bohnenstiel ist auch der Initiator dieser besonderen Spiel-Variante: »Es ist das erste Monopoly, das eine Weinregion in den Mittelpunkt stellt.« Dabei sei das doch naheliegend, sagt der der 26-Jährige, der im Weingut Bohnenstiel im pfälzischen Herxheim seine eigene Wein-Linie verantwortet. Als sich der pfiffige Winzer mit dem Spiele-Spezialisten Mark Krasemann traf, der schon einige Städte-Editionen entwickelt hatte, schien es nicht mehr weit zu sein von der ersten Idee bis zur Ausführung.

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