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Im Schwärmen sind die Franzosen unübertrefflich. Keine andere Sprache eignet sich so vorzüglich, das Gute und Schöne in beeindruckende Worte zu fassen. So bereitet auch ein Gespräch mit François Perrin höchsten Genuss, wenn er – wie könnte es anders sein – über den französischen Wein im Allgemeinen und das eigene weltbekannte Gut, Château de Beaucastel, im Speziellen zu erzählen beginnt: »Ein großer Châteauneuf-du-Pape ist in erster Linie ein Wein, der gut altert. Der zweite Punkt – sehr wichtig für einen großen Wein – liegt in der Emotion. Es geht darum, Emotion zu transportieren. Genau darin liegt seine Definition: Ein großer Wein spendet Emotion gepaart mit Zivilisation, er ist die Summe eines speziellen Ausdrucks, und ich hoffe, dass Beaucastel all diese Qualitäten besitzt.« François Perrin selbst bezeichnet sich und seinen Bruder Jean-Pierre – beide leiten die Geschicke von Château de Beaucastel und zahlreiche weitere Projekte – als »die alte Generation – … Schade, aber es ist so«. Sie sind die Söhne des legendären Jacques Perrin, der das von seinem Großvater gegründete Familienweingut zu einer der bedeutendsten Weinkellereien Frankreichs ausgebaut hat. Mit den Kindern Marc, Pierre, Thomas, Cécile, Charles, Matthieu und César sind auch die Vertreter der fünften Generation bereits aktiv auf Château de Beaucastel involviert.
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