Zum Inhalt springen
© artlist.io

Table Curation: 5 Ideen für den Capri-Flair

Tableware
Inspiration
Italien
Sommer

Zitronengelb, warmes Weiß und mediterrane Leichtigkeit: Diese fünf Ideen bringen den Stil von Capri auf den Sommertisch.

1. Zitronengelb als Stilanker

Zitronen gehören zu Capri wie die steilen Felsen und der Blick aufs Meer. Die Insel ist eng mit Limoncello verbunden, dessen Geschichte häufig auf Capri und die Zitronengärten der Familie Farace im frühen 20. Jahrhundert zurückgeführt wird. Für den Tisch heißt das: Gelb wirkt am stärksten, wenn es nicht als Muster über die gesamte Tafel läuft, sondern bewusst eingesetzt wird.

Eine Schale mit Zitronen, ein einzelner Zweig mit Blattgrün oder ein Glas mit Zitronentwist reichen aus, um den Tisch sofort nach Sommer wirken zu lassen. Dazu passen warme Weißtöne, Naturfasern und Keramik in Creme oder Terrakotta.

2. Der Tisch braucht eine Kulisse

Ein Capri-Tisch lebt nicht nur von Tellern und Gläsern, sondern vom Gefühl einer Terrasse. Fels, Pflanzen, Schatten und ein offener Himmel prägen die Wirkung. Zuhause lässt sich dieses Prinzip über einfache Mittel übersetzen. Ein Tisch nahe am Fenster, ein Platz im Garten, ein großer Topf mit Grün oder eine Wand in warmem Naturton reichen oft aus. Entscheidend ist, dass der Tisch nicht isoliert wirkt, sondern Teil eines sommerlichen Raums wird.

3. Leinen als Basis

Das Posting von besassique zeigt, wie stark der Capri-Look über Textur funktioniert. Besonders der locker geknotete Leinenstoff auf den Tellern nimmt dem Setting jede formelle Strenge. Er wirkt nicht perfekt gefaltet, sondern beiläufig gelegt und bringt genau jene entspannte Eleganz auf den Tisch, die mediterrane Sommerabende ausmacht. Dazu kommen Olivenzweige, grüne Gläser, goldene Kerzenhalter und einzelne Zitronen als gezielte Farbakzente.

4. Capri in Farbe

Les Ottomans zeigt die expressive Seite des Capri-Stils. Hier wird nicht reduziert, sondern bewusst mit Farbe, Muster und handbemalter Keramik gearbeitet. Die Teller mit Zitronenmotiv greifen das klassische Capri-Gelb auf, während Türkis, Rot und Grün dem Tisch eine lebendige, süditalienische Energie geben. Besonders stark wirkt der Kontrast zwischen der weißen Serviette mit rotem Capri-Schriftzug und den farbintensiven Tellern. Für die Table Curation heißt das: Wer Capri mutiger interpretieren möchte, kann mit einzelnen Statement-Pieces arbeiten, statt den ganzen Tisch gleich stark zu bespielen.

5. Streifen als mediterrane Abkürzung

Wer den Stil von Capri etwas weniger klassisch interpretieren möchte, kann mit blau-weißen Streifen arbeiten. In diesem Posting von rosemarynthymedesigns wird daraus ein heller, maritimer Sommertisch. Die gestreifte Tischdecke bildet die Basis, dazu kommen weiße Teller, geflochtene Platzsets und einzelne Zitronenakzente. Besonders die Servietten in Bootsform bringen eine charmante Leichtigkeit hinein. Der Look erinnert an einen Nachmittag am Meer, ohne die Capri-Idee zu direkt auszuerzählen.

Capri lässt sich nicht über ein einzelnes Motiv erzählen. Es ist die Verbindung aus hellen Farben, natürlichen Materialien und kleinen mediterranen Akzenten, die den Look ausmacht. Wer den Sommertisch daran orientiert, sollte weniger an Dekoration denken und stärker an Atmosphäre. Dann entsteht ein Tisch, der nach Süden aussieht, aber auch zu Hause funktioniert.

Sebastian Krebitz
Sebastian Krebitz
Autor
Mehr zum Thema
1 / 11