Werbung
Vitjan Sancin vom Monte d’Oro ist einer der Väter des Ölwunders von Triest. Seine Olivenöle aus entkernten Früchten der Sorten Bianchera und Leccino, abgefüllt in edle Flakons oder stylishe Flaschen, sind in der gehobenen Gastronomie heiß begehrt. Sancins Söhne Devan und Alen tragen die Idee und Qualität weiter, die aus der langen Tradition des Öls in Triest stammt. Schon die Römer pflegten im Val Rosandra ihre Olivenhaine, vor ihnen waren es Phönizier und Griechen, die an der Küste des heutigen Triest Oliven pressten. Auf diesen Spuren wandeln auch die Brüder Starec oder die Azienda Parovel, beides große Namen für besondere Öle. Die Bäume wachsen, wie auch bei Adriana Zeriul von Fior Rosso in San Dorligo della Valle. Der alte Name für Triest ist Tergeste – und so heißt auch die einzige Olivenöl-DOP-Zone in Friaul-Julisch Venetien, eine wichtige Qualitätsmarke. Die Tergeste-Öle müssen mindestens 50 Prozent Bianchera enthalten, eine autochthone, kälteresistente Olivensorte. Die Öle aus Triest sind grundsätzlich fruchtiger, haben etwas mehr Säure und passen gut zu Fisch. Und sie sind heute wieder ein wichtiger Wirtschaftszweig der lokalen Produzenten.
Werbung