Die Frage, wie der weltweite Strombedarf mit CO2-armen Energiequellen gedeckt werden kann, tritt immer mehr in den Vordergrund.

Atom & Co: Die Energiegewinnung der Zukunft

Fabian Graber, 06.01.2022

Im Kampf gegen den Klimawandel erlebt die Atomenergie ein Comeback. Warum Reaktoren die Welt trotzdem noch immer entzweien und die Corona-Krise den Energiemarkt auf den Kopf gestellt hat.

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Die Säule ist so hoch wie ein mehrstöckiges Wohnhaus und hat einen Durchmesser von etlichen Metern. Es könnte sich bei diesem 700 Tonnen schweren Monstrum aus Stahl auch um eine Rakete handeln. Tatsächlich geht es um sehr viel Energie: Das futuristische Konstrukt aus einem Informationsvideo des amerikanischen Unternehmens »NuScale« soll bald eine Kleinstadt mit Strom versorgen. Bei der Stange, die sich in einer Animation um die eigene Achse dreht, handelt es sich um einen neuartigen Atomreaktor, den »NuScale« noch in diesem Jahrzehnt ans Netz bringen will. Mit Unterstützung der US-Regierung soll für über eine Milliarde Dollar ein Kernkraftwerk entstehen, das aus zwölf der sogenannten »Small Modular Reactors« (SMR) – also kleinen Reaktormodulen – besteht und Energie ohne nennenswerte CO2-Emissionen liefern wird. »NuScale« stellt in Aussicht, dass SMRs aufgrund ihres Designs und mithilfe digitaler Steuerung sicherer, effizienter und günstiger sein werden. Seit der Gründung im Jahr 2007 hat die Firma über 200 Millionen Dollar eingesammelt, auch Samsung zählt zu den Geldgebern.

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