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Viel größer könnte der Kontrast nicht sein. Ein mit kleinem Budget behübschtes Eckbeisl an einer unauffälligen Ecke von Wien-Wieden. Der Stirnrunzeln hervorrufende Name »DiningRuhm«. Und dann das. Traisentaler Lachsforelle serviert als Sashimi »Ruhm Style«, übergossen mit heißem Sesamöl, dazu Ingwer, Schnittlauch und Yuzu-Sojasauce. Oder »Beef Tataki«: dünnes rohes Rindsfilet – herrlich mürb, weil vom Höllerschmid –, dazu Zwiebel-Ponzu-Sauce und krachige Knoblauchchips. Ersteres gibt’s um 7,50 Euro, Letzteres knackt gerade mal den Zehner. Am Nebentisch parliert der Servicechef in perfektem Englisch über jedes Detail der Speisekarte.
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