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Wir schreiben das Jahr 1952. Europa erholt sich von den Folgen des Kriegs. Erfindungen, die im Zweiten Weltkrieg Tod und Vernichtung mit sich gebracht haben, werden jetzt von der Wirtschaft für Wachstum und Wohlstand eingesetzt. Die Fliegerei hat in den Kriegsjahren einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht – in weniger als zehn Jahren hat sich die Entwicklung vom Doppeldecker zum Düsenflugzeug vollzogen. Vor diesem Hintergrund musste natürlich auch den Piloten eine dem Stand der Technik entsprechende Orientierungshilfe geboten werden. So entstand der Navitimer von Breitling. Der Chronograf verfügt über einen mechanischen »Navigationscomputer« – einen Rechenschieber auf der Lünette, mit dem sich alle flugspezifischen Berechnungen durchführen lassen. Noch bevor der Bordcomputer erfunden war, half die markante multifunktionale Rechenscheibe des Navitimers Piloten unter anderem bei der Ermittlung von Reichweiten unter Berücksichtigung des verfügbaren Kraftstoffs. Ebenfalls als praktisch erwies sich die Möglichkeit der Umrechnung von Meilen in Kilometer und umgekehrt. Weil der Zeitmesser damals revolutionär war, wurde er sehr bald von der Aircraft Owners and Pilots Association, der weltgrößten Pilotenvereinigung, zur offiziellen Fliegeruhr ernannt. Die Faszination für diese Uhr hält bis heute an. Die aktuelle Version des Navitimers ist mit dem neuen eigenen Automatik-Chronografenwerk B01 versehen und trägt den Namen Navitimer B01.
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