Ob Porphyr-Quarzit vulkanischen Ursprungs (links) oder Kalkstein (rechts): Auf beiden Seiten des Etschtals entstehen großartige Weiß- und Rotweine.

Burgunder der Alpen: Die Sieger der Burgunder Trophy Südtirol

Othmar Kiem, Simon Staffler, 07.02.2025

Die klassischen Burgundersorten – also Weiß-, Grau- und Blauburgunder sowie Chardonnay – haben lange Tradition in Südtirol. Sie gehören heute längst zum Standard-Portfolio der Region und entwickeln auch ein immer eigenständigeres Profil.

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Bereits in den 1840er-Jahren regte Erzherzog Johann, gestützt auf seine Erfahrungen in der Steiermark, den Anbau neuer Rebsorten aus Frankreich im südlichen Teil Tirols an. Die ersten Setzlinge von Pinot Blanc und Pinot Noir kamen damals nach Südtirol. Schon bald stellten die Winzer fest, dass es unter den Weißburgundern eine Variante mit gelberen Beeren gab, die nun landläufig als Gelber Burgunder bezeichnet wurde. Dass es sich dabei um den Chardonnay handelte, stellte man erst in den späten 70er-Jahren fest, als der weltweite Chardonnay-Boom begann.

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