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Ursprünglich war das schöne Anwesen auf halben Weg zwischen den Orten Libourne und Saint-Émilion ein gallo-römischer Landsitz, dessen Besitzer, ein gewisser Figeacus dem Ort seinen Namen verlieh. Die Geschichte der Familien, die hier im Laufe der Jahrhunderte lebten ist lange und abwechslungsreich. 1654 ging der mittelalterliche Herrensitz durch Heirat in die Familie de Carle über, 1803 wird der Lebemann André de Carle-Trajet Eigentümer, der den Weinbau zugunsten anderer Kulturen wie Klee oder Krapp (Färberröte) vernachlässigt. Keine gute Idee, wie sich bald herausstellte, er hinterlässt seiner Witwe 1825 erhebliche Schulden, die diese dadurch zu tilgen trachtet, indem sie Teile des Landbesitzes verkauft. So entstehen Château Cheval Blanc und einige weitere Weingüter, die in ihrem Namen den Zusatz Figeac tragen.
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