Für guten Bergkäse braucht man beste Milch, Erfahrung und geeignete Reiferäume. Anton Sutterlütty hat seinen in der Wiener Innenstadt gefunden.

Der Gipfel der Käsekultur

Bernhard Degen, 20.04.2017

Vom Gruyère bis zum Urtyroler – der beste Bergkäse kommt aus dem Herz der Alpen.
Aber warum eigentlich?

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Die wahre Seele der Alpenregion steckt im Bergkäse.« Der Bregenzerwälder Käseprofi Caspar Greber – auch als »Käse-Caspar« bekannt – versucht, eine Erklärung zu finden, warum ausgerechnet Käse aus den Alpen so erfolgreich ist. Tatsächlich sind es vor allem die Käse aus hochwertiger Almmilch, die bei internationalen Käsewettbewerben mit schöner Regelmäßigkeit im Spitzenbereich landen. Und tatsächlich findet man hier auch den Ursprung des Käsemachens. Die Wiege der Käsekultur liegt in der Schweiz. Hier wurde die Technik zur Herstellung von auf Lab basierendem Bergkäse erfunden, vermutlich in der Region Gruyère (auch Greyerz), wo die Käseherstellung schon 1115 erstmals erwähnt wurde. Mit großer Wahrscheinlichkeit handelte es sich damals um Sauermilchkäse, denn die auf Lab basierende Fettkäseprodukion hat sich erst ab dem 15. Jahrhundert verbreitet.

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