Falstaff bat die Schinken-Experten Helmut Touzimsky und Peter Friese zur ­Blindverkostung von Beinschinken ins »Schwarze Kameel«.

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Kompliment, begrüße Sie! Auf Wiedersehen, Maestro!« Wer Helmut Touzimsky auf den Wiener Graben begleitet, der braucht Zeit, denn die Meinl-Ikone ist hier ebenso bekannt wie der Bürgermeister, und jeder will standesgemäß gegrüßt werden. Es gibt nur wenige Berufene, die ein vergleichbares Wissen über die Qualität von Beinschinken vorweisen können wie der lang gediente Feinkostleiter vom »Meinl am Graben«. Einer der wenigen ist Peter Friese, der ­Inhaber des Gourmettempels »Schwarzes Kameel«: »Bereits seit drei Generationen ist Beinschinken unsere Spezialität, für die wir bis über die Grenzen des Landes hinaus bekannt sind. Sogar auf dem Luxuskreuzer »MS Europa« oder beim Edel-Catering von Gerd Käfer wird unser Schinken angeboten.« Langjähriger Lie­ferant ist der Wiener Fleischhauer Johann ­Gusel, der die Beinschinken exklusiv für das »Schwarze Kameel« zubereitet. »Denn auf die richtige Gewürzmischung kommt es an!«, weiß Friese. Herr Gusel muss übrigens oft liefern, denn der durchschnittliche Verbrauch an Beinschinken liegt bei zwölf Stück pro Tag.

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