Der Grüne Veltliner ist der Exportschlager der Alpenrepublik. Winzer rund um den Globus loten die komplexe Qualität der Sorte aus.

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In der Slowakei findet sich das nach Österreich (mit 13.500 Hektar, einem guten Drittel der Anbaufläche) bedeutendste Vorkommen des »Veltlínské zelené«. Rund ein Fünftel der slowakischen Rebfläche nimmt die Sorte ein, das sind rund 3.800 Hektar. Auch in der Tschechischen Republik hat der »Veltlínské zelené« eine lange Tradition. Im Anschluss an das österreichische Weinviertel im Norden sind in den mährischen Rebbergen mehr als 1700 Hektar mit Grünem Veltliner bepflanzt. So wie dort geht der Grüne Veltliner auch in Ungarn auf das Erbe der k. und k. Monarchie zurück, hier verteilt sich der »Veltelini Zöld« mit rund 1450 Hektar über das ganze Land. In Tolna und Kunság im Süden hat er seine stärkste Verbreitung, aber auch in der Dél-Balaton-Region im Westen oder weiter nördlich bei Mátra wird er kultiviert. Aus Bulgarien sind kleinere Anpflanzungen bekannt, auch in Slowenien ist »Zeleni Veltinec« ein Begriff. Noch sind in österreichischen Weinregalen die Weine unserer östlichen Nachbarn Mangelware, das wird sich angesichts des Qualitätsaufschwungs im Laufe der Zeit aber ändern.

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