In den vergangenen Dekaden hat sich die Rebfläche von Ribera del Duero nahezu verdreifacht. Heute umfasst die Rebfläche 26.123 Hektar.

Die fetten Jahre sind vorbei: Warum sich in Ribera del Duero gerade alles verändert

Dominik Vombach, 09.04.2024

Kraft und Fülle. Diese beiden Attribute standen lange exemplarisch für die äußerst erfolgreichen Rotweine der spanischen Boom-Region Ribera del Duero. In den vergangenen Jahren entdeckten immer mehr Produzenten die Frische für sich – inspiriert von legendären Bodegas wie Vega Sicilia, Pingus oder Dominio de Es.

Werbung

Als der heute legendäre Weinmacher Peter Sisseck vor fast 35 Jahren in Ribera del Duero ankam, existierten dort etwa 70 Bodegas, die knapp 9.000 Hektar Reben bewirtschafteten. Seitdem ist die Region förmlich explodiert. Sie umfasst heute 26.123 Hektar Rebfläche und über 308 Bodegas. Geschuldet ist dieser Boom dem immensen Erfolg der kräftigen, konzentrierten Tinto-Fino-Weine, die hier seit Beginn der 1990er produziert werden. Ein Stil, der über Dekaden hinweg viele Weingenießer begeisterte, heute aber etwas aus der Zeit gefallen scheint.

Weiterlesen

Werbung