Werbung
Zu ihrem heutigen Namen kam die Rebsorte Chardonnay bei der Weinbauausstellung 1872 in Lyon. Damals wurde festgelegt, dass die natürliche Kreuzung aus Gouais Blanc und Pinot den Namen einer kleinen Gemeinde im Burgund tragen soll – den Namen Chardonnay. Ein Name, der sich wie kaum ein anderer in der Weinwelt verbreitete. Denn dank ihrer großen Anpassungsfähigkeit wird sie heute weltweit angebaut. Egal, ob heiß und trocken wie beispielsweise in Kalifornien oder eher kühl wie in unseren Breiten, die Rebsorte aus dem Burgund fühlt sich wohl. Wohl auch deshalb belegt Chardonnay den dritten Platz hinsichtlich der Anbaufläche hierzulande, wenn es um weiße Sorten geht. Nur Chasselas und Müller-Thurgau liegen vor ihr.
Werbung