Eier sind auf wundersame Weise in Mode gekommen. Jetzt hat auch noch der Handel das »politisch korrekte Ei« auf den Markt gebracht. MIT REZEPTEN.

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Auf jeder Speisekarte von Welt findet sich neuerdings wieder ein Eiergericht: ob geräuchert wie im »Noma« in Kopenhagen, als Onsenei im »Fischers Fritz« in Berlin, als Hauptgang im Gemüsemenü von Nils Henkel im Gourmetrestaurant »Lerbach« oder sogar in Desserts wie dem Eierflan in Form eines Hühnereis im »Ikarus« im Salzburger Hangar-7 oder als in Zuckerlösung gegarter Dotter im »Fäviken« in Schweden. Parallel zum Eier-Boom in der Spitzengastronomie arbeiten Handel und Eierproduzenten am politisch korrekten Ei. Das klingt ironischer, als es gemeint ist, denn: In Pionierprojekten werden die männlichen Küken nicht mehr wie üblich nach dem Schlupf getötet, sondern im Freiland zu Junghähnen gemästet. Das Land Nordrhein-Westfalen ist europaweit sogar Vorreiter: Ende September wurde dort nämlich das Töten männlicher Eintagsküken verboten.

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