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Weißbier, das ist Bayern pur – sagen die Bayern. Und übersehen dabei, dass einer der wichtigsten Impulse für die Weizenbierbrauereien im damaligen Herzogtum Bayern ausgerechnet aus dem heutigen Österreich kam, genauer gesagt: aus Mattighofen. Diese Marktgemeinde liegt im Innviertel, das bekanntlich bis zum Vertrag von Teschen, der 1779 den Bayerischen Erbfolgekrieg beendete, zu Bayern gehörte. Und Mattighofen hatte eine Brauerei im herzoglichen Besitz – der Bayernherzog hatte aber auch seit dem Reinheitsgebot von 1516 (das den Untertanen vorschrieb, zum Brauen nur Gerste, Hopfen und Wasser zu verwenden) ein Monopol für die Weizenbierherstellung.
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