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Wer vergangenen Sommer durch den Salzburger Lungau gefahren ist, der konnte sie allerorten auf den grünen Matten und saftigen Almen stehen sehen: prächtige Rinder, die sich hier oben, an der köstlich frischen Bergluft, mit würzigen Kräutern und Gräsern den Bauch vollschlugen, um hernach, wohlig in der Sonne liegend, ganz gemütlich wiederzukäuen und zu verdauen. So ein Rindvieh ist schon ein besonderes Wunder der Natur. Nix als Gras fressen, aber ein richtiges Trumm von einem Tier! Wo das alles nur herkommt? Ist tatsächlich faszinierend. Weil nur ganz wenige Lebewesen in der Lage sind, aus Gras Energie zu generieren. Für den Menschen, der sonst fast alles kann, ist das völlig unmöglich. Die Kuh hingegen wächst zu einem mehr als stattlichen, zentnerschweren Wesen heran und gibt wie nebenbei auch noch zig Liter Milch am Tag. Wenn es dann ans Schlachten geht, liegen viele Hundert Kilo allerbestes Fleisch auf der Waage. Umso erstaunlicher ist, dass man die Tiere inzwischen immer seltener in ihrer angestammten Umgebung, auf der Weide, antrifft.
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