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Nie bin ich durch größere Finsternis gestapft, habe mehr gefroren, mich verlorener gefühlt als an jenem Weihnachtsabend vor fast 30 Jahren in einem Waldstück im Kärntner Mölltal. Mein Vater, selbst am Rande eines Dorfes aufgewachsen, da, wo schon der Wald begann und die Bäume ihre Äste nach den Bewohnern auszustrecken schienen, hatte sein Leben lang mit der Stadt gefremdelt. Mit den abgezirkelten Gärten, den Wohnhäusern ohne Aussicht, den engen Gassen. Er hatte die Weite vermisst, die Ruhe, den Geruch der Bäume und des Schnees. An diesem Weihnachtstag hatte er eine Hütte am Berg gemietet, in der er mit uns feiern wollte. Und wahrscheinlich war es seine Absicht gewesen, uns all das zu zeigen, was ihm aus seiner Kindheit fehlte. Verbunden mit der Hoffnung, dass wir ihn so vielleicht besser verstehen würden. Die sollte sich zunächst eher nicht erfüllen.
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