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Familienunternehmen machen sowohl im deutschsprachigen Raum als auch international den Großteil aller Unternehmen aus. Laut einer Studie der KMU Forschung Austria sind 90 % aller Betriebe in Österreich Familienunternehmen laut EU-Definition, Eigentums- und Entscheidungsrechte also mehrheitlich im Besitz des Unternehmensgründers beziehungsweise dessen Familie. Nur in Deutschland (95 %) ist der Anteil der Familienunternehmen EU-weit gesehen höher, wie das Bonner Institut für Mittelstandsforschung (IfM) angibt. In der Schweiz sind es laut einer Untersuchung des Instituts für Klein- und Mittelunternehmen an der Universität St. Gallen 88 Prozent. Die meisten Familienbetriebe gibt es im Tourismus, allein in Österreich spricht man von 93 Prozent. Der Unterschied zu anderen Unternehmen zeigt sich vor allem in der Positionierung am Markt und an internen Organisationsstrategien: Familiengeführte Betriebe sind in der Regel langfristig ausgerichtet und gelten als besonders mitarbeiterorientiert. Wichtiger als schnelle Erfolge und Wachstum ist der Fortbestand des Unternehmens für nachfolgende Generationen.
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