Cupsieger Riesling 2018: Domäne Wachau.

Federspiel-Cup 2018: Eleganter Trinkgenuss

Peter Moser, 22.05.2018

Die Wachauer Federspiele des Jahres 2017 punkten mit Frucht und Würze. Die Domäne Wachau ist Riesling Cupsieger und Mathias Hirtzberger ist Veltliner Cupsieger.

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Sehnsüchtig erwartet, erfüllen sie nun so gut wie alle Wünsche der Freunde eines balancierten Weißweingenusses: Die Wachauer Federspiele des Jahrgangs 2017 stehen nun in guter Menge und bester Qualität bereit. Die Grünen Veltliner zeigen neben ausgeprägter Frucht auch eine betonte Würzigkeit und geben sich durch die Bank bereits trinkig und lebendig. Die Rieslinge zeigen einen sehr klaren Sortencharakter, ausgeprägte Steinobstnuancen und verfügen über eine integrierte Säurestruktur und gute Länge. Die Domäne Wachau ist eine Art Gradmesser für den Jahrgang, im Keller in Dürnstein entstehen Jahr für Jahr eine breite Palette an Terrassen-Federspielen und im Spitzensegment die Federspiele mit Ried-Bezeichnung. Heuer sind es gleich zehn verschiedene individuelle Weine aus durchwegs sehr aussagekräftigen Einzellagen. Einer dieser Weine holte im aktuellen Federspiel-Cup den Sortensieg beim Riesling, nämlich der Riesling Federspiel Ried Steinriegl, ein Weinberg mit Grand-Cru-Anmutung in Weißenkirchen. Domäne-Chef Roman Horvath, MW freut sich über die exquisite Federspiel-Serie des Jahres, die eine Visitenkarte für die ganze Wachau darstellt, an deren Spitze die Lagenweine stehen: »Lagen-Federspiele sind fantastische Ausgangspunkte, um dem Potenzial eines Jahrgangs und der Ausdruckskraft einer Riede auf die Spur zu kommen. Sie sind elegant und finessenreich und dabei doch tief und substanziell. Sie sprechen mit leiser und zurückhaltender Stimme, doch wenn man genau hinhört, vernimmt man deutlich und klar die Eigenheiten der einzelnen Terroirs: Auf der einen Seite decken sie kulinarisch eine große Bandbreite verschiedener Speisen ab, andererseits bieten sie auch ganz für sich alleine genossen eleganten Trinkgenuss.« Die Ried Steinriegl ist eine südwestlich ausgerichtete, steile Lage im Wachauer Weinbauort Weißenkirchen. Das Terroir ist durch die Nähe zum Wald, die kühlen Terrassen und die kalksilikatreichen Böden geprägt. Die Weine zeigen sich mit einer sehr kompakten Struktur, Duftigkeit und Eleganz.

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