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Gut fühle es sich an, sagt Pfarrer Bernhard Braun, in der Kirche Sankt Margareta zu stehen und zu predigen, mit diesem wunderbaren Weinberg draußen vor dem Gotteshaus. »Sie wissen ja sicher, dass das Forster Kirchenstück schon im 19. Jahrhundert durch die bayerische Steuerverwaltung zur teuersten Lage der Pfalz wurde.« In der Tat, im Jahr 1828, als die Pfalz noch zum Königreich Bayern gehörte, katalogisierte der Fiskus die Weinberge seiner Untertanen – und machte das Kirchenstück (damals noch »Kirchenbuckel« genannt) mit einem Besteuerungsfaktor von 100 zum Maß aller Dinge. Der Steuersatz fürs Kirchenstück lag gut anderthalbmal so hoch wie bei der zweitbesten Pfälzer Lage, dem direkt angrenzenden Jesuitengarten – und drei- bis viermal so hoch wie bei einem Durchschnittsweinberg.
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