Falstaff lädt alljährlich alle Winzer der Anbauregion ein, ihre Grünen Veltliner und Rieslinge des aktuellen Jahrgangs bei der Cup-Verkostung zu präsentieren.

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Das traditionsreiche Weinland rund um die mittelalterliche Doppelstadt Krems-Stein bietet den beiden österreichischen Parade-Weißweinsorten sehr unterschiedliche Bedingungen, und zwar sowohl klimatisch als auch die Böden betreffen. Am linken Donauufer schließen die hoch gelegenen Terrassenweingärten mit dem Steiner Pfaffenberg direkt an die Wachauer Weinrieden an. Hier dominiert bis zum Weinzierlberg der Urgesteinsverwitterungsboden, der sich auch entlang des Kremsflusses weiter Richtung Waldviertel erstreckt. Hier sorgen entsprechende Winde speziell im Sommer für eine nächtliche Abkühlung, was zu einer idealen aromatischen Ausprägung der Trauben führt. In Kombination mit den Böden führt dies dazu, dass sich hier der Riesling besonders wohlfühlt und auch in heißeren Jahren jene Finesse entwickeln kann, die diese Rebsorte auszeichnet. Ab der berühmten Sandgrube am östlichen Ortsende von Krems dominiert der Löss, der sich in teils mächtiger Aufschichtung entlang dem Gebling über Rohrendorf und Gedersdorf in Richtung Kamptal erstreckt. Diese landschaftsprägenden Lössmaßen bieten für den Grünen Veltliner einen ausgezeichneten Standort, auf diesem Terroir wachsen besonders cremige Veltliner, die oft eine exotische Fruchtkomponente mit sich bringen. Auf den Hochplateaus finden sich auch schottrige Elemente von der Urdonau, während sich in den niederen Lagen auch alluviale Sande und Schotter mischen. Am rechten Donauufer rund um den Göttweiger Berg dominieren auf den Berglagen Konglomeratböden mit tonigen Elementen, die ihrerseits das Wesen der dort wachsenden Weine auf eigenständige Weise beeinflussen, nach Hollenburg im Osten beginnt dann das Traisental. Hier öffnet sich das Donautal, und wie südlich von Krems können die Ausläufer des warmen pannonischen Klimas stärker wirken. Diese Rahmenbedingungen führen dazu, dass man unter dem Begriff Kremstal DAC vereinfacht gesagt eine Trilogie von Terroirs zur Verfügung hat – und es gelingt den Winzern in hervorragender Weise, sich diesen Umstand zunutze zu machen.

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