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Wenn am Karsamstag eine Mischung aus Schinkenduft und Weihrauch in der Luft liegt, dann ist es wieder so weit: Bei der alljährlichen »Fleischweihe« hat sich die Dorfgemeinschaft eingefunden – allein in der Steiermark pflegen rund 250.000 Menschen den Brauch –, um die Osterspeisen segnen zu lassen. Genau genommen handle es sich bei der umgangssprachlich als »Weihe« bezeichneten Zeremonie um eine »Segnung«, erklärt Dr. Wolfgang Lattacher, Obmann des Kärntner Brauchtumsverbandes: Eine Weihe erfahren Menschen und Dinge, die für den Dienst Gottes bestimmt sind, »gesegnet werden hingegen ›banale‹ Dinge wie Pferde oder eben die Speisen zu Ostern«.
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