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Ein Braumeister des 19. Jahrhunderts, der eines der heute so beliebten Zwicklbiere probieren sollte, würde das Bier wohl entrüstet zurückschicken: Genau so, wie wir heute Zwicklbier kennen, sollte nämlich eine Zwicklprobe vor 150 Jahren eben nicht ausfallen: trüb, hefig, vollmundig. Damals, bis in die 1870er-Jahre, war so ziemlich genau das Gegenteil gefragt: Wenn ein Braumeister eine Zwicklprobe zog, so sollte ein möglichst blankes Bier herauskommen, schön geklärt und frei von Schwebstoffen. Das war es, was man sich unter einem »gepflegten Bier« vorstellte.
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