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Vorbei sind die Zeiten, in denen vereinsamte Topfpflanzen hie und da einsam ihr Dasein fristen, florale Konzepte sind heute wohldurchdacht und oftmals sogar blühender Blickfang. Dafür braucht es keine ausufernden Gartenanlagen. Stadthotels können grüne Akzente im kleinen Rahmen auf ihren Balkonen umsetzen oder im größeren Maßstab auf der (Dach-)terrasse – nach einem Tag im urbanen Dschungel freuen sich die Gäste über einen Ruhepol im Freien. Viele Hotels, wie das Hotel »Daniel« in Wien, nutzen ihre Flächen im Freien nicht nur zur Entspannung der Gäste, sondern auch gleich für den eigenen Betrieb. So finden sich auf den stufenförmig angelegten Terrassen Kräuter- und Gemüsebeete, deren Ertrag direkt in die Küche wandert. Und am Dach leben Bienenvölker, die für den hauseigenen Honig verantwortlich zeichnen. Einen ähnlichen Zugang hat das »25hours Bikini Berlin« gewählt, das gemeinsam mit dem botanischen Vorreiter Infarm ein Mikrogartensystem entwickelt hat. Neben der großzügigen Dachterrasse, die an die New Yorker High Line erinnert, findet hier Gärtnern im ganz kleinen Rahmen statt. Das System, eigens für das Hotel entwickelt, ist modular aufgebaut und wird je nach Bedürfnis der Küche erweitert respektive reduziert. Angebaut werden sogenannte Microgreens, die auf dem Markt so nicht erhältlich sind. Eine kompakte Variante junger Gemüse, die reich an Vitaminen und Nährstoffen sind – und ebenso an Geschmack.
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