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Es ist eine Ecke Wiens, die man in kulinarischer Hinsicht noch gar nicht am Plan hatte. Das ändert sich spätestens mit dem 12. April, denn dann sperrt Sören Herzig in der Schanzstraße 14, nahe der U3-Station Johnstraße – und somit in rund 15 Minuten von der Wiener City aus erreichbar – sein erstes eigenes Restaurant auf, das »Herzig« (Falstaff hat berichtet). Das ehemalige Dorotheum-Gebäude wurde aufwändig saniert und bietet mittlerweile Raum für Architekturbüros, das Adidas Headquarter, Start-Ups, eine Galerie und eben das »Herzig«, das in den vergangenen Monaten im Erdgeschoß realisiert wurde. Obwohl Sören Herzig, Jahrgang 1989, deutsche Wurzeln hat verfügt er in Wien über ein hochkarätiges Netzwerk aus Freunden und Bekannten. Ohne die Unterstützung der in der Schanzstraße 14 ansässigen Unternehmen hätte ihm sich weder die Location erschlossen, noch hätte sich das Projekt überhaupt realisieren lassen. »Ich habe an dem Konzept nun vier Jahre getüftelt«, erzählt Sören Herzig beim Presse-Preview vor dem offiziellen Start. Seit er das Restaurant von Juan Amador verlassen hatte, habe er geplant, sich selbstständig zu machen. Apropos Amador – die drei Michelin-Sterne, die ihm kürzlich und erstmals in Österreich verliehen wurden, könnten wohl auch etwas Richtung 15. Bezirk strahlen. Und das nicht ganz zu unrecht, wie ein erster Lokalaugenschein eindrucksvoll zeigte.
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