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»Ein ganzes Huhn um zwei Euro, ein Kilo Schweinefleisch um weniger als fünf Euro oder ein Kilo Spareribs um weniger als vier Euro – ein umwelt- und tierfreundlicher Betrieb ist mit derart niedrigen Preisen nicht aufrechtzuerhalten.« WWF-Ernährungs-Expertin Helene Glatter-Götz bringt die Problematik der Dumping-Preise bei Fleisch auf den Punkt. Wie sollen kleinstrukturierte heimische Landwirte wirtschaftlich überleben können und wie soll unter diesem Preisdruck Tierwohl garantiert werden? Die Tierschutzorganisation WWF fordert daher einen Verzicht auf schädliche Rabatte im Supermarkt. Die ständige Rabattierung von Fleischprodukten ist Teil eines fatalen Kreislaufs, der nicht nur auf Kosten von Umwelt und Gesundheit geht, sondern auch die heimischen Landwirte stark belastet. Der Handel schielt auf Billigfleisch aus dem Ausland, wo industrielle Fleischproduktion zulasten des Tierwohls betrieben wird.
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