Steffi und Alwin ­­Jurtschitsch aus ­Langenlois verbuchen zwei der sechs Kategoriesiege.

Kamptal DAC Cup: Neue Trilogie

Peter Moser, 28.12.2016

Einmal mehr fungieren die Kamptaler Winzer als Vorreiter und präzisieren ihre Herkunftsweine mit DAC-Bezeichnungen in drei Kategorien: Gebietswein, Ortswein und an der Spitze Lagenwein.

Werbung

Nicht nur wegen seiner Größe zählt das Kamptal zu den bedeutendsten Weißwein-Regionen des Landes. Auch die Qualität der erzeugten Weine überzeugt jedes Jahr im »Falstaff Kamptal DAC Cup«. Dieses Jahr haben sich nicht weniger als 55 Weingüter an der Verkostung des hervorragend gelungenen Jahrgangs 2015 beteiligt, insgesamt waren 172 verschiedene DAC-Weine eingereicht. Im vergangenen Jahr wurden an dieser Stelle die Gewinner des Kamptal DAC Cups in der Reserve-Kategorie vorgestellt. In der Zwischenzeit wurde das Herkunftsbezeichnungssystem weiterentwickelt, und es wird mit dem Jahrgang 2015 im Kamptal erstmalig umgesetzt. Zugegeben, noch sind nicht alle Winzer so weit, und nicht alle Etiketten entsprechen bereits den neuen Anforderungen – aber dafür gibt es ja auch Übergangsregelungen. Was also sind die Neuerungen? Bisher besagte der Begriff »Kamptal DAC«, dass die verarbeiteten Trauben aus dem Anbaugebiet stammen, und die Kategorien Klassik und Reserve sagten etwas über Reifedauer, Weinstil und ungefähre Alkoholwerte aus. Nun liegt der Fokus deutlich stärker auf der Eingrenzung der Herkunft, und man folgt hier einem klaren Appellationsgedanken. Die Einstiegskategorie – und das ist nicht qualitativ wertend zu verstehen – ist die Region an sich. Das sind Grüne Veltliner oder Rieslinge, die aus dem gesamten Herkunfts­gebiet kommen können, zum Beispiel können Trauben aus Langenlois, Straß und Schönberg gemischt verarbeitet werden.

Weiterlesen

Werbung