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Es ist schlicht unmöglich, im Vorhinein genau zu sagen, wie lange es dauern wird, bis der Sonntagsbraten innen perfekt rosa ist oder ein Huhn gerade richtig durch. Ganz egal, was uns der Profikoch in der flotten TV-Show weismachen will: Weder genaues Anschauen noch Drücken des Fleisches werden es Ihnen zuverlässig verraten. Jedes Steak, jeder Braten, jeder Herd und jede Pfanne sind ein wenig anders – weswegen sämtliche Bratzeitangaben und Temperaturtabellen höchstens Richtwerte sind. Sparen Sie sich daher den Ärger und das Rätselraten und kaufen Sie sich ein Bratenthermometer. Sie werden nie wieder ein Stück Fleisch über- oder untergaren. Auch wenn sie chic aussehen mit all dem Stahl und den Zeichnungen von kleinen Tieren: Lassen Sie die Finger von analogen Thermometern. Sie sind schlecht zu lesen, ungenau und brauchen meist relativ lang, bis sie die Temperatur anzeigen. Digitale Thermometer benötigen zwar Batterien, diese halten aber fast ewig – bei normalem Heimeinsatz mehrere Jahre. Achten Sie darauf, dass Ihr Thermometer eine möglichst breite Temperaturskala abdeckt: Neben Bratentemperaturen wollen Sie damit vielleicht auch gelegentlich die Hitze von Frittierfett (hat es schon 180 °C?) messen oder prüfen, ob ihr Cocktail bereits kalt genug gerührt ist (so um die –5 °C) – eine Reichweite von –20 °C bis zumindest +200 °C ist ideal.
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