Kulinarische Einlassungen von Peter Handke

Ilse Fischer, 10.10.2019

Der Literatur-Nobelpreisträger 2019 und passionierte Pilzsammler über Kindheitserinnerungen und Orte, die Werk und Leben bestimmen...

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FALSTAFF: Ihre Mutter war Kärntner Slowenin, Ihr Vater Deutscher. Ihre Kindheit haben Sie in Griffen und im damaligen Osten Berlins verbracht. Welche Geschmäcker der Kindheit haben Sie mitgenommen? Peter Handke: … eher nur Kärnten, Karawanken/Jaunfeld/Endmoränenlandschaft: saure Milch (samt Molketropfen, gedreht-gestampft von Großmutter & Mutter), das frische Hausbrot (samt Bauchweh dann) und vor allem der Heiden-(slow. ajda)Sterz (Buchweizen, Sarrasin) in der Morgenmilch, plus Gravensteiner Äpfel plus das gekochte Rindfleisch mit Kren (an manchen Sonntagen) plus panierte Schirmpilze!

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