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Beim Wort »Casting« denkt man sofort an Reality-TV und Modelshows à la Heidi Klums »Next Topmodels«. Aber auch an der Österreichischen Rinderbörse wird der Anglizismus verwendet, wenn es darum geht, die qualitativ besten Rindsviecher auszusieben. Parallelen zwischen dem Showbiz und der Fleischwirtschaft gibt es gar nicht so wenige. Nicht nur, dass es sich in beiden Fällen um Fleischbeschau handelt, im Prinzip geht es immer darum, aus einer Menge an Kandidaten die besten herauszufinden. Von 100 Kalbinnen schaffen es gerade einmal zwei oder drei, ins Cult-Beef-Sortiment aufgenommen werden. Grundvoraussetzung für die Teilnahme an diesem Markenprogramm ist das AMA-Gütesiegel, das garantiert, dass die Tiere in Österreich geboren, gemästet, geschlachtet und zerlegt werden. Durch die extrem strenge Selektion kann eine Fleischqualität erzielt werden, die sich spürbar vom herkömmlichen Angebot abhebt. Cult Beef wird überwiegend der Gastronomie angeboten und stellt eine konkrete Alternative zum internationalen Edelfleisch-Angebot dar.
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