Das sanfte Hügelland westlich des Neusiedler Sees ist der Ursprung mineralischer Weißweine und  finessenreicher Rotweine.

Lagenverkostung: Top of Leithaberg DAC

Peter Moser, 27.10.2020

Neben der Erste-Lagen-Verkostung der Traditionsweingüter fand auf Schloss Grafenegg auch eine Jahrgangspräsentation der Leithaberg-DAC-Riedenweine statt. Verkostet wurden ausgewählte Weißweine des Jahrgangs 2018 und Rotweine aus dem Jahrgang 2017.

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Das Gebiet der über 20 Leithaberg-Gemeinden erstreckt sich zwischen Leithagebirge und dem Neusiedler See. Die kühlende Wirkung der Wälder des Leithagebirges bringt Finesse und Lebendigkeit in den Wein. Neben der wärmere­gulierenden Funktion des Neusiedler Sees bringen die warmen Winde aus Pannonien die nötige Reife. Die vorherrschenden Böden Kalk und Schiefer verleihen den Weinen Salzigkeit, Spannung und das nötige Rückgrat. Im südlichen Teil des Leithaberg-DAC-Gebiets, von Mörbisch und Oggau ­in Richtung Großhöflein, bekommt man durch den immer größer werdenden Abstand zum See eine zusätzliche Facette an Mikroklima. Die kleinen Parzellen von Weingärten, Wäldern und Wiesen und die Exposition an den Hängen bringen einzigartige Lagenweine hervor. Diese bilden die Spitze der Leithaberg-DAC-Herkunftspyramide und zeigen den Ausdruck, die Finesse und Konzentration eines bestimmten Weingartens. Das alles im harmonischen Zusammenspiel mit der Finesse der Winzer und den speziellen Lagen lässt Weine von großem Format und Eigenständigkeit entstehen.

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