Was im Herbst die Trüffel kann, schafft die Morchel bereits im Frühling – sie erlangt die volle kulinarische Aufmerksamkeit.

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Morcheln haben Ewald Plachutta, Vater der gleichnamigen Restaurants und einer der erfolgreichsten heimi­schen Kochbuchautoren, ­bereits in seiner Kindheit fasziniert – damals jedoch noch nicht wegen des erlesenen Geschmacks, sondern in Kinder- büchern. Ihr charakteristisches Aussehen bot sich als ideales Häuschen für Zwerge und andere Fabelwesen an. Die Geschichtenerzähler wussten, wovon sie schrieben, denn nicht nur, dass der Hut – ei- oder kegelförmig – wie ein kleines Dach aussieht, ist der Stiel hohl und so wohl willkommene Unterkunft für Wichteln und andere Winzlinge.

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