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Bereits vor acht Jahren war die Qualität der neuseeländischen Rotweine im Steigen begriffen. Der Pinot Noir war schon gut etabliert, aber es zeichnete sich auch ein nicht zu unterschätzendes Potenzial für Syrah und die Cabernet-Merlot-Blends ab. Pinot Noir blieb jedoch die Sorte mit dem größten Potenzial. In Neuseeland kann es sehr heiße Sommer geben, dennoch birgt das Klima für die Traubenerzeuger einige Gefahr. So ist der Frost eine ständige Bedrohung, obwohl die meisten Weingärten mit Frostschutzanlagen ausgestattet sind. Die Winzer setzen auch gemietete Hubschrauber ein, um die kälteste Luft aus ihren Rebbergen zu blasen. Auch im Sommer sind die Nächte oft kalt, was die Säure in den Trauben konserviert. Kalte Winde, die das Reifwerden der Früchte verlangsamen, rufen oft Schwierigkeiten hervor. Dies bedeutet, dass die Winzer ihre Erträge strikt begrenzen müssen. Die herausfordernden Bedingungen tragen jedoch positiv zur Qualität bei: kleine Erntemengen, intensive Frucht, lebendige Säurestruktur und jene Cool-Climate-Frische, die den Pinot Noir so spannend macht.
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