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Mit der »Ahoi« begann die Ära-richtig-wasserdicht. Damals stellte man sich die Frage: Was sollte eine Manufaktur wie Nomos Glashütte eigentlich erfinden? Seit Jahren passierte im Grunde fast nichts und das war gut so. Eine kleine Retusche da, ein wenig mehr oder weniger Farbe dort, dann eine Erweiterung der eigenen Uhrwerkefamilie und ganz selten die Präsentation eines Modells mit einer komplexen aber sehr einfach zu bedienenden Weltzeitzonenanzeige. Der Erfolg von Nomos Glashütte lag und liegt immer noch in der Ruhe der Marke, in der Fähigkeit, aus weniger mehr zu machen. Für ein richtig wasserdichtes Gehäuse braucht es keine Revolution, eine verschraubte Krone und ein paar sinnvolle Optimierungen am Gehäuse tun es auch. Genau das hatte Nomos Glashütte vor fünf Jahren getan und die das Modell »Ahoi« präsentiert. Die Lünette, das gewölbte Glas, der Flankenschutz der »Ahoi« sorgen seither für die richtige Uhren-Bikiniform, der verschraubte Boden mit besonders massiv ausgeführtem Saphirglas und die verschraubte Krone dafür, dass die darin eingebetteten Manufakturwerke stets trocken bleiben. Eine Nomos Glashütte »Ahoi« ist bis zu 20 bar oder rund 200 Meter wasserdicht und das ist ein Wort. Vermutlich wird eine »Ahoi« da niemals hinkommen, doch das Plus an Wasserdichtigkeit gewährt auch nachhaltig Schutz vor dem momentan großen Druck der auf ein Uhrengehäuse trifft, wenn man zum Beispiel einen Kopfsprung ins Wasser macht oder unter der Dusche steht und der Wasserstrahl direkt aufs Gehäuse trifft.
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