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Die Anfänge der heutigen Whiskykultur liegen knapp zweihundert Jahre zurück, obwohl das Getränk selbst schon viel älter ist: 1824 schaffte das englische Parlament die Voraussetzungen, dass schottische Brennereien unter fairen Bedingungen und legal Whisky produzieren konnten. Damit war der weltweite Siegeszug des Whiskys besiegelt. Getreidebrände waren schon damals fixer Bestandteil der schottischen und irischen Kultur, und auch in den jungen Vereinigten Staaten und Kanada wurden die Produkte immer beliebter. Mit modernen Destillationsmethoden entstanden ab Mitte des 19. Jahrhunderts neue Whiskyvarianten, und somit diversifizierte sich die Whiskylandschaft zusehends. So ist es schwierig, den Überblick zu behalten, die Whisky-Spezialitäten einzelner Länder zu vergleichen und die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu ergründen. Eine weltweit gültige Definition von Whisky gibt es nur insofern, als es sich um ein Destillat auf der Basis von Getreide handelt, das fassgelagert werden muss. Da Whisky auch außerhalb der vier klassischen Herstellungsländer erfolgreich erzeugt wird, ist die Bandbreite der Produkte enorm.
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