Der Pinot Noir, in Deutschland gerne auch als Spätburgunder bezeichnet, ist vor allem in
den südlicheren Gebieten stark verbreitet. Man findet ihn aber auch in speziellen Lagen an Rhein und Mosel.

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Obschon weite Teile der deutschen Weinberge vor 200 Jahren schon einmal großflächig mit roten Rebsorten bepflanzt waren, hätte es vor 25 Jahren kein Mensch für denkbar gehalten, dass zu Beginn des 21. Jahrhunderts in einem guten Drittel aller deutschen Rebhänge rote Trauben geerntet würden. Allein in den letzten fünf Jahren vergrößerte sich die Rotweinfläche um 22 Prozent auf beinahe 38.000 Hektar. Eine wichtige Rolle spielte hierbei die reich tragende Modesorte Dornfelder, die – 1980 statistisch noch gar nicht erfasst – in wenigen Jahren von 5500 auf über 8200 Hektar anwuchs. Inzwischen scheint der Dornfelder seinen Zenit aber überschritten zu haben, zumal die früher unglaublich hohen Preise für Fassware mitt­lerweile in den Keller gepurzelt sind. Andere rote Rebsorten wie Portugieser, Trollinger und Schwarzriesling verlieren ebenfalls an Marktanteil und gehen flächenmäßig zurück.

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