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Roman Grad steht in seinem kleinen Weinberg und zeigt auf die blauen Schilder an den Rebstöcken: Traminer, Sylvaner, Gutedel und etwas Spätburgunder, Sankt Laurent und Dornfelder zählt er auf. Wir befinden uns in dem Weinberg Julia bei Zielona Góra, dem früheren Grünberg. Rund 1000 Rebstöcke wachsen auf dem 0,1 Hektar großen Hügel irgendwo im Lebuser Land. Kaufen kann man den Wein nicht. Dafür bräuchte Roman Grad eine Registrierung und eine Konzession, ein kompliziertes und bürokratisches Verfahren – »wie ein TÜV«, sagt Grad, Vorsitzender des Weinbauvereins Zielona Góra. Dazu wären zahlreiche Gebühren zu bezahlen, wenn man professionell Weinbau betreiben möchte.
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