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Eigentlich wollte Roberto Linguanotto Vanille-Gelato zubereiten, als ihm aus Versehen Mascarpone in die Ei-Zucker-Masse fiel. Der Rest ist Dessert-Geschichte. Der Konditor aus Treviso arbeitete in Aldo Campeols Restaurant »Le Becchiere«, als ihm sein Missgeschick zu kulinarischem Weltruhm verhalf. Ein halbes Jahrhundert ist sein Vermächtnis auf so gut wie jeder Ristorante-Speisekarte zu finden: »Tiramisu«, – auf Deutsch »hochziehen«, soll in der Region sinngemäß »erfrisch mich« oder »gib mir Kraft« bedeuten. Der hohe kalorische Nährwert sollte die Genießer mit schneller Energie versorgen.
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