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Rote Rüben? Wäh! Mit viel zu viel Kümmel und Zucker in billigen Industrieessig gelegt, mit dem einzigen Ziel, den gemischten Salat zum Schnitzel in erschreckende Rottöne einzufärben: So waren sie, die Roten Rüben der Kindheit. Immer latent aggressiv am Gaumen, geschmacklich wenig überzeugend, aber stets das Potenzial in sich bergend, nach dem sonntäglichen Wirtshausausflug für gröbere Unruhe zu sorgen. »Hilfe, Mama, mein Lulu ist rot!« Von dem Schock scheinen sich viele ihr Leben lang nicht erholt zu haben.
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