Die richtige Playlist verspricht ein Umsatzplus.

Soundkonzepte für die Gastronomie

Michael Pöcheim Pech, 07.09.2018

Mit der richtigen Playlist zu klingenden Kassen? Professionelle Soundkonzepte versprechen Umsatzzuwächse von bis zu zehn Prozent.

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Thomas Fassl und Roger Whittaker? Was der Spitzensommelier aus dem burgenländischen Restaurant »Ratschen« und der deutsche Schlagersänger gemeinsam haben, erschließt sich erst weit nach Mitternacht an der Bar. Da verwandelt sich der Restaurantleiter zum DJ und legt auch schon mal Schunkel-Hits wie »Albany« oder »Eloisa« auf. Dahinter steckt aber weniger die große Liebe zum Schlager – vielmehr geht es darum, die Gäste in Stimmung zu bringen und damit den Umsatz anzukurbeln. Dass Titel zum Mitsingen und eine Mehrkonsumation an Alkohol perfekt harmonieren, belegte jüngst eine Studie der AKM (Autoren – Komponisten – Musikverleger), die gemeinsam mit dem Veranstalterverband Österreich durchgeführt wurde. Das Ergebnis: 44 Prozent der Gäste trinken mehr, wenn bekannte Musik die Stimmung aufheizt. »Der Einsatz passender Musik hebt das Wohlgefühl. Gäste bleiben länger, konsumieren mehr und kommen wieder«, betonen die Autoren der Studie. Dieser Meinung ist auch Peter Resch. Der Oberösterreicher entwirft Soundkonzepte für Hotels, Bars und Restaurants ebenso wie für Büros oder Einkaufszentren. Zu den Kunden seines Unternehmens »roomvibes« mit Sitz in Wels zählen inzwischen um die 180 Firmen, darunter renommierte Betriebe wie die »Gastwirtschaft Floh« in Langenlebern, das »Boutique Hotel Stadthalle« in Wien oder die Betriebe von Winzer Leo Hillinger. »In der Gesamtinszenierung jedes Unternehmens ist Musik ein wesentlicher Bestandteil«, sagt Resch. »Wie jeder Film seinen eigenen Soundtrack hat, braucht auch jeder Betrieb die passende Musik.«

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