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Der Mythos von Vega Sicilia beginnt mit Eloy Lecanda y Chaves, dem Sohn eines baskischen Großgrundbesitzers, der 1864 den Grundstein zu einem der ruhmreichsten Weingüter der Welt legte. Für Lecanda war es ein Wagnis, denn Weinbau spielte auf dem Anwesen namens Coto de Santa Cecilia, das er einige Jahre zuvor von seinem Vater übernommen hatte, bis dato keine Rolle. Genauso wenig wie das süditalienische Sizilien von Bedeutung war, wenn es um den Namen dieses besonderen Fleckchens Erde geht. Vielmehr bezieht er sich auf eine Kapelle, die sich einst dort befand und der Heiligen Cäcilia gewidmet war – der Schutzpatronin der Kirchenmusik. Über die Jahre entstand daraus der bis heute bekannte Name Vega Sicilia.
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