Frisches Brot, wie es auf der »Schatzerhütte« gemacht wird, schmeckt mit Blick auf die Dolomiten noch besser.

Südtiroler Ähren-Sache

Johannes Weiss, 03.04.2017

Südtiroler Bäcker geben darauf acht, dass Brot bekommt, was es braucht, um aus der Masse herauszustechen: beste Grundzutaten und Zeit. Wie das geht und worauf es ankommt.

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Brot hat in Südtirol eine lange Tradition. Wer kennt nicht das Vinschgerl, das Pustertaler Breatl oder das berühmte Schüttelbrot? Da das Brotbacken in früheren Zeiten recht aufwendig und das Anheizen der Öfen eine kostspielige Angelegenheit war, wurde Brot üblicherweise in großen Mengen auf Vorrat gebacken. Die Haltbarkeit stand im Vordergrund, und Brotsorten wie das Südtiroler Schüttelbrot hatten dabei eindeutig einen Vorteil. »Das kann man monatelang aufbewahren, und es schmeckt immer noch«, schwärmt Johann Grandi von der gleichnamigen Bäckerei in der Bozener Bindergasse. Grandi gehört zu den Traditionalisten unter den Südtiroler Bäckern: Fertigmischungen kommen ihm nicht in die Backstube, er mischt sein Mehl noch selbst und setzt selbstverständlich einen Sauerteig an, den er mit typischen Gewürzen versieht.

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