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Vielleicht lag es an der etwas halbherzigen Art, mit der manch österreichischer Winzer an das Thema Rosé herangegangen ist. Viel zu oft wurde dieser als Nebenprodukt der Rotwein-erzeugung – Stichwort Saignée – abgefüllt, und das führte zu entsprechend lieblosen Kreszenzen. Doch nun hat sich eine junge Generation dieser Variante des Weinangebotes mit deutlich mehr Ernsthaftigkeit angenommen und siehe da: Das schmeckt plötzlich auch den Konsumenten wesentlich besser. Und wozu in die Provence schweifen, wenn es auch aus heimischen Kellern ein überraschend vielfältiges Angebot an Stilen gibt. Von leichtfüßig bis kraftvoll, von zartem Pink bis kräftigem Lachsrot, von fruchtig-rund bis rassig-knackig ist für jeden etwas dabei.
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